Wetzlarer Festspiele 2014

„Leben eben!“ – Das Programm 2014

Nicht selten wird künstlerisches Tun von dem geflügelten Wort „Das Leben schreibt die besten Geschichten“ geleitet. Und so suchen Theaterautoren, Librettisten, Künstlerinnen und Künstler ihre Stoffe oft im Autobiografischen, in Biografien, in der Historie, im „Leben eben“. Nicht, um einen Zustand nur zu beschreiben oder zu dokumentieren, sondern um Realität und Fiktion zu verbinden und daraus Utopien zu entwerfen.

Die Wetzlarer Festspiele 2014 werden mit einem Werk eröffnet, das das Saisonthema quasi allegorisch überhöht: Die Geschichte vom Leben des reichen Mannes ist gleichzeitig die Geschichte seines Sterbens; der Reichtum bewahrt den „Jedermann“ nicht vor dem Tod.

In der Folge bietet der Spielplan dem Festspielpublikum viele Beispiele unterschiedlicher Lebenswege, Lebenslinien, Lebensweisen, Lebensentwürfe – sie mögen anregend, aufregend, provokant oder identitätsstiftend sein, in jedem Falle ist der Blick darauf überaus unterhaltsam.

Das gilt für die Darstellung des impertinenten Don Juan durch Michael Quast ebenso wie für die Interpretation des kompromisslosen Lebens der Carmen durch Sabine Fischmann und Michael Quast oder für die Inszenierung der Erzählung vom unbeugsamen Michael Kohlhaas durch das N.N. Theater.

Im Musical „Ein Käfig voller Narren“ steht die Beziehung zwischen dem Pariser Nachtclubbesitzer Georges und seinem Star „Zaza“ alias Albin im Mittelpunkt; die anrührende Geschichte ihrer Liebe ist gleichzeitig ein starkes Plädoyer für die vorbehaltlose Akzeptanz alternativer Lebensentwürfe.

Auch die Verwandlung des schönen jungen Mannes Orlando in eine Lady Orlando wird, so wie Barbara Kratz sie darstellt, Erstaunen, Amusement und Anerkennung gleichermaßen provozieren.

Zwei großartige Menschen des „Showgeschäftes“ konfrontieren schließlich ihr Publikum vor allem musikalisch mit Stationen ihrer Lebenswege:
Die wunderbare Schauspielerin, Kabarettistin und Sängerin Maren Kroymann blickt auf die Zeit „In my Sixties“ zurück; es ist ein musikalischer Rückblick auf die sechziger Jahre, die Zeit ihrer Pubertät, dem sie sich jetzt, als Mittsechzigerin, ganz bewusst gestellt hat.

Und  – am Ende der Festspielsaison – wird die Begegnung mit Konstantin Wecker und seiner Band nicht nur ein musikalischer Höhepunkt werden, sondern auch Anlass sein, über vierzig bewegte Bühnenjahre eines Ausnahmekünstlers nachzudenken.

Das Festspielprogramm 2014 bietet wieder eine vielfältige Mischung aus Schauspiel, Musiktheater, Konzert, Kabarett und Kleinkunst – dieses Mal an vier verschiedenen Spielorten! Neben dem Rosengärtchen und dem Lottehof konnte das Hofgut Hermannstein als dritte Bühne zurückgewonnen werden. Und ganz besonders schön ist es, mit dem Dom zu Wetzlar eine sehr authentische Aufführungsstätte für zwei Vorstellungen des „Jedermann“ und ein Beethoven-Konzert bieten zu können.

 

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